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  • Die H0-Anlage

    Die größte Länge der Anlage beträgt am Kopfbahnhofsschenkel 11m, an der breitesten Stelle 4,50m. Der Aufbau der H0-Anlage erfolgte in Rahmenbauweise. Dieser ist in der Grundform U-förmig erstellt, wobei die Fortführung des linken Anlagenschenkels in den benachbarten Technikraum mit seinem Schattenbahnhof führt. Der Schattenbahnhof im Technikraum verfügt über sieben Abstellgleise, wobei auch das Auswechseln von Zügen zu einem weiteren fünfgleisigen Schattenbahnhof der Schnellfahrstrecke möglich ist. Vom hinteren Schattenbahnhof aus geht der Streckenverlauf als zweigleisige Hauptbahn über den linken Anlagenschenkel, durch einen Abzweigbahnhof und führt über einen Wendel mit 2,5 Umdrehungen zu einem weiteren im Untergrund eingebautem siebengleisigen Schatten bahnhof, in dem die Züge wenden und abgestellt werden können. Vom Abzweigbahnhof können die Züge über eine Verbindungsstrecke den Kopfbahnhof erreichen. Der Kopfbahnhof kann auch direkt vom Schattenbahnhof im Technikraum angefahren werden. Vom Kopfbahnhof führt noch eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn zum Abzweigbahnhof. Die Schnellfahrstrecke führt über eine große Bogenbrücke und durch zwei kurze Tunnel über den linken Anlagenschenkel in einen zweiten innerhalb des äußeren Wendels für die Hauptstrecke liegenden Wendel mit fünf Umdrehungen zu einem weiteren dreigleisigen Schattenbahnhof in dem die Züge wenden und abgestellt werden können. Der neungleisige Kopfbahnhof mit seinem Bahnbetriebswerk und Teile der Hauptstrecke sind bereits mit Fahrdraht überspannt. Für die restliche Hauptstrecke und die Schnellfahrstrecke wird dies noch folgen.
    Am Abzweigbahnhof beginnt auch noch die im Bau befindliche, aber schon teilweise befahrbare Schmalspur H0m Strecke nach Vorbildern der schweizerischen Rhätischen Bahn, die als eingleisige Strecke auf die Berge der Anlage führen wird. Der Gleisplan sowie die Landschaft haben kein Vorbild, sondern entspringen der Fantasie der Mitglieder, wobei jedoch bei der Landschaft an eine Mittelgebirgs- oder Voralpenlandschaft gedacht wird. Der Aufbau der Landschaft erfolgt in Spantenbauweise mit aufgelegtem Drahtgitter, auf das die Spachtelmasse gebracht wird. Darauf folgt die Begrünung oder das Modellieren von Felsen aus dem Gips. Als Gleismaterial werden ausschließlich Märklin K-Gleise verwendet, für die Schmalspurstrecke Bemo H0m-Gleise. Gefahren werden die Züge digital, der hintere Schattenbahnhof für die Hauptstrecke und der Abzweigbahnhof mit dem vorderen Schattenbahnhof werden über Relais und Stellpulte geschaltet. Der Kopfbahnhof verfügt über ein digital gesteuertes Stellpult und die Schnellfahrstrecke mit den zwei dazugehörigen Schattenbahnhöfen von jeweils fünf und drei Gleisen wird mit dem Steuerungsprogramm Win-Digipet über den Computer gesteuert. Die Anlage bietet den Mitgliedern einen regen Zugbetrieb mit ungefähr 30 Zügen, die auf der Anlage gleichzeitig fahren können. Insbesondere der Kopfbahnhof bietet viele betriebsbedingte Rangiermöglichkeiten sodass ein reger Zugbetrieb gewährleistet ist.
    Zum Schluss sei anzumerken, dass sich die Anlage noch im Baustadium befindet und es noch einige Jahre beanspruchen wird, sie komplett fertig zu stellen.


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